1949 |
Beginn der Entwicklung motorisierter Zweiräder. |
1950 |
Vom 17. 9. - 6.10. Großtest der neuentwickelten Fahrzeugmodelle (Schweizer Alpenfahrt). |
1951 |
Zweiter Fahrzeugtest: 10.000 km - Fahrt auf der Solitude. Vorstellung der K 50 auf dem Genfer Salon.
Fertigungsbeginn Juli 1951, im Dezember läuft das 1.000 ste Fahrzeug im Werk 1 vom Band. |
1952 |
Neubau Fahrzeugfabrik, Kantine, Küche und Speisesaal in Kornwestheim. |
1953 |
Im April Verlegung von Montage, Lackiererei und Rahmenbau des Fahrzeugwerkes nach Kornwestheim. Im Juli
Vorstellung des Modells K 51. |
1954 |
Ein Grundstück mit Fabrikgebäuden in Stuttgart-Zuffenhausen, Schwieberdinger Straße 57, wird angemietet,
instandgesetzt und umgebaut. Hier findet die Fertigung des Fahrzeugwerkes ihren Platz. Neue Fahrzeugmodelle: Im Januar J 50, Im April R 50. |
1955 |
Kauf der 1 Jahr vorher angemieteten Fabrik in Zuffenhausen als Werk 2. Neues Fahrzeugmodell: J 51/1. |
1956 |
Neues Fahrzeugmodell: Amazone. Im Werk 2 wird das Bürogebäude umgebaut und aufgestockt |
1957 |
Neues Fahrzeugmodell: Florett |
1958 |
Verlegung der Fahrzeugmontage, Lackiererei und des Rahmenbaues in das Werk 2. Neues Fahrzeugmodell: Florett
Moped. Im März 100.000 stes Fahrzeug hergestellt. |
1960 |
Neues Fahrzeugmodell: Florett Mokick. |
1961 |
Neue Fahrzeugmodelle: Florett Super und Florett 4-Gang, beides Kleinkrafträder. |
1963 |
Dipl.-lng. Alfred Kreidler legt am 31. 5. Geschäftsführung nieder und übernimmt Vorsitz im Aufsichtsrat. Neues
Fahrzeugmodell: Florett Mokick mit Fußschaltung. |
1964/65 |
legt Kreidler eine Kleinserie des Geländesportmodells "Mustang" auf. |
1965 |
Neue Fahrzeuge: Florett Kleinkraftrad mit 5-Gang Schaltung, Florett TS. Weltrekordfahrten in Utah / USA. |
1966 |
Neues Fahrzeugmodell: Florett GT. |
1967 |
Neues Fahrzeugmodell: Florett RS, 5-Gang. |
1968 |
Neues Fahrzeugmodell: Florett TM. |
1969 |
Neue Fahrzeugmodelle: Kreidler Mofa und Moped. |
1970 |
Seit 1970 betreibt der BeNeLux Generalimporteur Hendrik Van Veen seinen eigenen Kreidler - Rennstall. |
1971 |
Erhöhung des Stammkapitals um 6 auf 12 Mio. DM. Änderung des Firmennamens in KREIDLER WERKE GMBH, Gliederung in
Metallwerke und Fahrzeugwerke. Neues Fahrzeugmodell: 4 - Gang - Mokick. W. Kreuder wird Geschäftsführer für den Vertriebsbereich, F. Zimmer Technischer Geschäftsführer. |
1974 |
Dipl.-lng. Alfred Kreidler begeht 50. Unternehmerjubiläum. |
1975 |
Neues Fahrzeugmodell: Kreidler Flory. |
1976 |
Das 1 - millionste Fahrzeug läuft vom Band. Neubau Fahrzeuglagerhalle |
1978 |
gründet Kreidler zusammen mit dem BeNeLux - Generalimporteur Hendrik van Veen die "Van Veen Kreidler Sport
GmbH" mit Stammsitz in Duderstadt. Dort entstehen Moto-Cross Modelle hauptsächlich für den holländischen Markt. |
1978 |
Feier des 75jährigen Firmenbestehens am 31.10. in der Liederhalle Stuttgart. L. Mertens
wird Geschäftsführer für Finanzen und Verwaltung. |
1978/79 |
bricht der Markt für Kleinkrafträder aufgrund der hohen Versicherungsprämien praktisch zusammen. |
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1981 |
Als im Februar 1981 die Kreidler Metallwerke und die Fahrzeugwerke Vergleich anmeldeten, fand sich rasch ein
Käufer. Die Willner-Gruppe aus Ingolstadt übernahm den Fahrzeugbau, die Produktion wurde nur einen Tag unterbrochen. Von 950 Kreidler-Mitarbeitern wurden 450 übernommen. Konzentriert wurde die
Fahrzeugproduktion der neugegründeten Kreidler GmbH & Co KG im ehemaligen Werk III in Kornwestheim. |
1982 |
war in Kornwestheim Schluss. Am 12. März 1982 stoppte der endgültige Konkurs die Fahrzeugproduktion in
Kornwestheim. Ungefähr 10 000 Mofas, Mokicks und 80er standen auf Halde. Mit drastisch gesenkten Preisen wurden die letzten schwäbischen Zweiräder verramscht. Ein großes Kontingent (etwa 4500 Fahrzeuge)
wurde in den Iran verkauft. Am 2. April 1982 um 11.43 Uhr läuft die letzte Kornwestheimer Kreidler vom Band. |
1983 |
Der Dortmunder Kreidler- und Garelli Großhändler Rudolf Scheidt übernimmt die Kreidler Namensrechte und verkauft
Mofas und 125er unter dem Label Kreidler |
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Heute: |
Die Namensrechte für Deutschland liegen bei der Prophete GmbH im westfälischen Rheda-Wiedenbrück. Prophete kauft
seit 1995 in Taiwan Roller, die als 25-km/h-Mofa oder als 50-km/h-Mokick angeboten werden. Die mit japanischem Triebwerk bestückten Roller werden in Baumärkten unter dem Namen "Rex" mit
Zehnzoll-Rädern und Trommelbremsen angeboten. Mit ZwölfzollRädern und Scheibenbremse kommen die sonst identischen Fahrzeuge als "Kreidler" in den Fachhandel. Die Roller heißen zwar
"Flory" und "Florett", haben aber mit den alten Kornwestheimer Modellen nichts zu tun. Bis Ende 2000 bot Prophete auch 125er aus Taiwan mit Kreidler-Schriftzug feil. Außerdem kann man
heute qualitativ hochwertige Fahrräder mit dem Label "Kreidler" erwerben. |